Ankunft in Hiroshima

Knapp 24 Stunden Reisezeit – ausgelaugt lande ich in Hiroshima im Hostel und falle ins Bett. Und das ist auch gut so!

3 Flüge – ein Upgrade

Der längste Flug mit 11 ½ Stunden startete gleich mal mit einer Überraschung. Als ich mein Ticket übers Handy abscannen lies, druckte die Maschine mir einen Zettel mit einer neuen Platzzuweisung aus. Ich dachte mir erst mal nichts und ging in die Boeing 747. Als ich dann bemerkte, dass ich einen Platz am Notausgang erhalten habe, machte ich innerlich Freudensprünge. Gleichzeitig zweifelte ich aber auch daran, ob das wirklich richtig ist oder ein Fehler gemacht wurde. Ich hab mich dann jedoch einfach hingesetzt und meine neu gewonnenen Beinfreiheit innerlich gefeiert.

Schlafen..konnte ich leider trotzdem nicht.

Die letzten Stunden ziehen sich

In Tokio angekommen lag noch etwas Verwirrung in der Luft. Diejenigen, die Inlands Anschlussflüge hatten, wie ich, sollten ihr Gepäck vom Band abholen und nochmal neu aufgeben. Leider wusste keiner der Flugbegleiter so richtig Bescheid, wo, wann und wie das am Flughafen Haneda genau funktioniert. Glücklicherweise wird man sofort beim Verlassen der Passkontrolle von Mitarbeitern des Flughafens abgefangen und dementsprechend informiert.
Relativ schnell konnte ich dann mein Gepäck erneut aufgeben und nach meinem Gate an dem riesigen Flughafen suchen.

Beim Warten auf mein Gepäck habe ich zufällig schon wieder jemand getroffen. Als ich vor 3 Wochen bei einem Poetry Slam in Darmstadt war, hat eine ältere Dame diesen an dem Abend gewonnen. Diese ältere Dame habe ich an der Gepäckausgabe in Tokyo wiedergesehen.

Ich frage mich, wen ich noch so sehen werde in diesem Urlaub…

Reise dauert bis zum Hostel

Kaum hat uns das Bodenpersonal winkend beim Losfahren des Flugzeugs verabschiedet, dachte ich mir, ich lehne mal meinen Kopf an die Seitenwand an. In Null Komma nichts war ich weg und habe den ganzen Flug über geschlafen. Genau als wir gelandet sind und die Räder des Flugzeugs den Boden berührten, bin ich durch die Erschütterung verwirrt aufgewacht.

Der Rest lief relativ schnell und ich bin gut aus dem Flughafen rausgekommen. Leider liegt dieser ziemlich außerhalb, weshalb ich nun erst mal einen Bus suchen musste, um nach Hiroshima zu kommen. Nach 45 Min Fahrt war ich dann auch endlich dort.
Die letzte Etappe zum Hostel bestand im Anschluss dann noch aus Busfahren. Ich war müde, platt und musste mich sehr stark konzentrieren, damit ich eine Ahnung bekomme, wo ich eigentlich hinmuss.
Ein älterer Herr hat mir dies angesehen, mich angesprochen und mich nach meinem Hostel gefragt. Sofort wusste er Bescheid und hat mich in den richtigen Bus gesetzt, der fast vor die Haustür des Hostels gefahren ist. Ohne ihn würde ich in dem Zustand vielleicht jetzt noch dastehen.

Nur noch das Nötigste

Im Hostel angekommen habe ich mich nur noch um das nötigste gekümmert: Essen gehen, Trinken besorgen, duschen und ab ins Bett!

Ich habe einen Zugangscode zum Hostel auf einem Zettel erhalten sowie einen Schlüssel zur Befestigung meines Backpackerrucksacks im Hostel. Auf dem Weg zu meiner Lieblingsrestaurantkette “Coco Ichibanya” habe ich es tatsächlich geschafft den Zettel zu verlieren und geglaubt, dass der Schlüssel ebenfalls weg ist.

In dem Zustand in dem ich mich befand, war ich wohl ziemlich eine Gefahr für mich selber.

Als ich in das Hostel dann zurückkehrte, fragte ich erst einmal, ob ich den Code nochmal erhalten kann, da ich den verlorenen Zettel zufällig im Hostel vergessen hätte. Den Code habe ich diesmal dann gleich per Screenshot auf dem Handy gespeichert. Glücklciherweise hing der Schlüssel zu meinem Rucksack noch im Schloss. Ich habe ihn einfach vergessen abzuziehen.

Planung für die nächsten Tage

Man merkt, ich war zu nichts mehr in der Lage, weswegen ich die Planung für den Aufenthalt in Hiroshima auf den nächsten Morgen verschoben habe. Für mich war es am wichtigsten jetzt erst einmal richtig auszuschlafen.
Am nächsten Morgen nach 11 Stunden Schlaf habe ich mich dann dazu entschieden den Tagesausflug nach Miyajima aufgrund des besseren Wetters vorzuziehen.

Wie es dort war werdet ihr dann im nächsten Beitrag erfahren!

Bis bald!

DomZrrR

 

 

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