Dodon Pa! Letzten Tage Tokio und Mt. Fuji

Dodon Pa!

Dieser Titel passt heute doppelt. Zum einen ist Dodon Pa! es eine Attacke, die in Dragonball vorkommt, zum anderen heißt so die schnellste beschleunigende Achterbahn der Welt!
Aber alles zu seiner Zeit.

Letzten Tage in Tokio

Meine letzten zwei Tage in Tokio habe ich ein bisschen “Resteverwertung” betrieben. Zum Beispiel habe ich erneut den Tokyo Tower in Angriff genommen, da ich noch ein Ticket für die Aussichtsplattform übrig hatte. Das Wetter an meinem vorherigen Besuch war ja nicht so gut und die Plattform wurde geschlossen. Als ich oben auf dem Tower war, war ich leider etwas enttäuscht, da ich von Yokohama schon etwas verwöhnt war. Deshalb machte ich mich noch zusätzlich auf dem Weg zum Tokio Skytree!

Es gibt 2 Plattformen beim Syktree. Eine auf 350 m und eine auf 450 m. Ich habe mich für die untere entschieden, da man erstens nochmal mehr hätte bezahlen müssen und zweitens der Effekt glaube ich nicht so stark gewesen wäre.
Die Aussicht selbst war auf der Plattform wieder phänomenal! Ein Häusermeer so weit das Auge reicht. Das Wetter war an dem Tag top, leider immer noch nicht gut genug um auch einen Blick auf den Mt. Fuji zu erhaschen. Aber das ändert sich ja dann bald.

Auf den Spuren der Dragonballs

Am Sonntag Morgen habe ich mich auf die Suche nach den Dragonballs gemacht. Wie schon zuvor angekündigt, nahm ich an dem 3 km Lauf nahe Tokio teil. Der Tag startete mit einer stechenden Sonne und versprach gut zu werden. Als ich beim Veranstaltungsort ankam musste ich mich zuerst anmelden was schon die erste Hürde darstellte, da an dem Event wirklich kein einziger der Betreuer Englisch sprechen konnte. Glücklicherweise hatte ich noch meinen Namen in Katakana in einem meiner Profile stehen, so dass ich diesen einfach nur zeigen musste und der Betreuer meinen Namen auf der Liste finden konnte. Ich erhielt das Teilnehmer T-Shirt, welches gar nicht mal so schlecht aussieht, und mein Zugangsband. Dann hieß es warten auf den Start des Laufes. Der Lauf selber wurde mit Hilfe einer App durchgeführt. Stellt euch Pokemon Go vor, nur dass man ein bestimmtes Zeichen zuerst abscannen muss, damit etwas auf dem Handy passiert. Innerhalb der 3 km befanden sich die 7 Dragonballs, die man auf diese Art und Weise sammeln sollte.

Auf dem Weg befanden sich noch ein paar lustige Hindernisse, z.B. entlang hängeln an Stangen und Seilklettern. Im letzten Abschnitt wurde man von ein paar als Bösewicht verkleideten Helfern mit Wasserschläuchen und Spritzpistolen ein wenig abgekühlt.

Nach 3 km war der Kurs dann zu Ende und man konnte sich das Sammeln der Dragonballs beurkunden lassen.
Insgesamt war der Lauf, welchen die meisten locker gegangen sind (ich bin gejoggt), zufriedenstellend. Die kleinen Hindernisse machten den Lauf lustiger und brachten einen kleinen Anspruch rein. Nach dem Lauf fand eine Show auf der Bühne statt mit zwei Synchronsprechern der Serie. Einmal der Synchronsprecherin von Son Goku, Son Gohan, und mehr (ja, eine Frau) und noch ein weiterer dessen Stimme ich nicht zuordnen konnte. Ich hab mir das ein wenig mit angehört, bin aber dann relativ bald gegangen, da ich natürlich kein Wort verstanden habe.

Es ist Oktoberfest!

Man muss nicht zwangsläufig in München sein um am Oktoberfest teilnehmen zu können. Auch in Tokio fand eins statt.
Glücklicherweise habe ich noch über Jodel davon Wind bekommen, da am Sonntag der letzte Abend des Fests war.
Übrigens, Jodel ist gar nicht so inaktiv in Tokio. Es kommen 2-3 Jodel in der Woche vor, vor allem viele deutsche Jodel.
Jedenfalls habe ich mich noch mit einer Jodlerin am Oktoberfest getroffen.’
Das Oktoberfest wurde mit Hilfe der deutschen Botschaft veranstaltet und den Einfluss hat man glaube ich auch gemerkt. Eine deutsche Band hat auf der Bühne performt und einen typischen Festzelt Song nach dem anderen rausgehauen. Über das Fliegerlied zu Anton aus Tirol zu Hulapalu. Ein Prosit der Gemütlichkeit wurde natürlich ebenfalls ausgerufen und die Japaner waren Feuer und Flamme.
Die Bierpreise waren schon härter als das Oktoberfest selbst. Für eine Maß des guten bayrischen Biers hätte man 20€ zahlen müssen. Da sind wir in Deutschland ja doch gar nicht so schlecht dran. Aber der Preis wird wohl einfach nur wegen dem Import und der “Exklusivität” dort so hoch sein.

Ciao Tokio! Hallo Fuji!

Am nächsten Morgen hieß es für mich dann erst einmal Tschüss zu Tokio zu sagen. Weiter ging es nach Fuji bzw, dem Vorort des Berges Fujiyoshida. Hier kam ich am späten Nachmittag an und hatte das Hostel nicht weit weg vom Bahnhof.

Im Ort selber passierte leider nicht so viel. Es war in den ersten paar Stunden sehr ungewohnt so wenig Leute auf der Straße zu sehen, nachdem ich von Tokio einfach Menschenmassen gewöhnt war. Das Hostel selber gehört einem Amerikaner aus Wisconsin (Er ist Green Bay Packers Fan^^) und zudem noch das sich unter dem Hostel befindende American Pub.
An dem Tag lief ich noch ein wenig durch Fujuyoshida, jedoch nur um festzustellen, dass hier nicht wirklich was geboten ist. Deshalb kümmerte ich mich um ein paar organisatorische Dinge wie beispielsweise meinem Hostel in Kyoto oder Wäsche waschen.

Heute ging es dann zum heiß erwarteten Fuji Q Highland Park. Der Park mit der sagenumwobenen Dodon Pa. Als ich gestern auf die Wetter App geschaut habe wurde mir sehr viel Regen vorhergesagt. Und das wäre sehr schlecht gewesen, da manche Attraktionen, darunter die Dodon Pa, geschlossen hätten. Ich hatte aber Glück und das Wetter hat sich ab 11 Uhr merklich gebessert. Die Sonne kam raus und die Attraktionen wurden wieder geöffnet. Ich dachte mir, dass es sinnvoll sei, die Dodon Pa zuerst zu fahren, damit ich zum Ende hin keinen Stress habe.

Wie ich im Laufe des Tages dann lernen durfte, lieben die Japaner anscheinend Warteschlangen. Die bringen eine Geduld auf sich und das für 3 Stunden. So lange stand ich für die Dodon Pa an, die eine Fahrtdauer von ca. 2 Minuten hatte. Aber als der Moment dann endlich gekommen war, ging die Spannung und vor allem der Puls hoch. Ich saß in der ersten Reihe und hatte niemand neben mir. Der Wagen bog um die Ecke und es rastete eine neue Schiene für den Schleudervorgang ein. Das Einrasten machte einen nochmal klar, was jetzt gleich passieren wird.
Ein Countdown wird angestimmt und die Angst vor dem Ungewissen kommt zum Vorschein.

3….2….1….Fusch! –  Die Dodon Pa!

In dem Moment drückt es mich in den Sitz der Dodon Pa! hinein und ich dachte ich löse mich im wahrsten Sinne des Wortes auf. In den ersten hundertstel Sekunden wusste ich nicht wie ich damit umgehen sollte. Zusätzlich ging es in einen kleinen Tunnel, der auch noch regenbogenfarben leuchtete. Aus dem Tunnel hinaus fuhr die Dodon Pa! aufwärts und so langsam habe ich mich an die Geschwindigkeit gewöhnt. Der Rest der Strecke war dann intensiv, aber wieder auf Normallevel. Meine Kinnlade wurde allerdings bis zum Ausstieg mit geschliffen. Die Beschleunigung von 0 auf 172 km/h in 1,8 Sekunden war einfach der Wahnsinn!!!

Nach 3 Stunden Wartezeit kam ich zufrieden aus der Dodon Pa! zurück.
Ein weiteres Highlight war die Takashiba. Diese hat an einer Stelle einen Winkel von 121 Grad, was ihr den Titel der steilsten Achterbahn der Welt einbringt. Bei dieser Achterbahn war die Wartezeit mit 90 Minuten zum Glück nicht so schlimm. Diese hat sich auch nochmal richtig gelohnt, da sie einige überraschende Wendungen und eine gute Dynamik hat. Außerdem konnte man nochmal einen super Blick auf den Mt. Fuji richten.
Neben zwei weiteren kleinen Attraktionen konnte ich leider keine weitere der ganz großen fahren, da diese wieder eine Wartezeit von bis zu 3 oder 4 Stunden benötigt hätten.

Im Nachhinein habe ich dann mitbekommen, dass es so genannte Fast Tickets gibt. Diese sind jedoch in der Anzahl begrenzt und meistens kurz nach der Eröffnung des Parks ausverkauft. Bei jeder Attraktion befindet sich nämlich ein exklusiver Eingang, der einem die fast sofortige Fahrt ermöglicht.

Auf nach Kyoto!

Mein kurzer Aufenthalt in Fujiyoshida ist morgen zu Ende und ich mache mich auf dem Weg nach Kyoto. Leider muss ich dazu erst ein zurück Richtung Tokio, damit ich dort in einen Shinkansen umsteigen kann.

Morgen wird es denke ich keinen Bericht geben, da einfach noch kein neuer Inhalt verfügbar sein wird, aber danach wenn ich dann einen Überblick über Kyoto habe, melde ich mich wieder.

Bis dahin!

Euer DomZrrR

Wie es in auf meiner Reise weitergeht könnt Ihr hier sehen: Mein Plan in Japan

Alle Fotos und Videos stelle ich auf meiner OneDrive bzw. auf der Seite Fotos und Videos bereit.

8 thoughts on “Dodon Pa! Letzten Tage Tokio und Mt. Fuji

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