Ein Tag in Osaka

In Osaka hatte ich leider nicht so viel Zeit. Vielleicht hätte ich es ein wenig anders verteilen sollen, aber dafür ist es jetzt zu spät.

Die Stadt ähnelt Tokio sehr stark in vielerlei Beziehung. Es sind wieder wesentlich mehr Leute unterwegs und es liegt ein größeres Stadtgebiet vor. Auch die Lichteffekte an den großen Gebäuden sind wieder vermehrt zu sehen.

Sportlich durch Osaka

Nachdem ich nun mehr als zwei Wochen keinen richtigen Sport gemacht habe, hatte ich Bock die Stadt ein wenig beim Joggen zu erkunden. Natürlich schien die Sonne extra heiß an diesem Tag und nach gefühlt 10 m begann das Schwitzen. Ich begab mich in den Park in der Nähe und drehte dort meine Runden. In dem Park ließ sich mal wieder ein Schrein finden. Zusätzlich gab es einen ganz coolen Hügel an dem man über den Park blicken konnte. Vom Hügel wieder runter ging es über eine schöne rote Brücke von der man einen schönen Blick auf die Kulisse der Stadt hatte. Die Stationen lief ich ein paar Mal ab und kehrte danach in mein Hostel zurück.

Mitten in Osaka ! Schön idyllisch!

Die Burg Osaka

Mein erster Halt war die Burg Osaka. Um diese Burg fanden viele Schlachten der Samurai statt. Toyotomi Hideyoshi, der Erbauer der Burg, war ein zentraler Punkt in der Ausstellung im inneren der Burg. Sein Werdegang wurde ausführlich dargestellt mit verschiedenen Samurai Rüstungen, alten Briefen und riesigen Gemälden von dessen Schlachten. Am Ende kommt man nach unzähligen Stockwerken von Ausstellungen, Video-Präsentationen und Informationstafeln an der Spitze an und wird mit einem Ausblick über Osaka belohnt. Unten am Fuß ließ ich mich noch mit einer Samurai Rüstung an einem Dummy ablichten und machte mich auf zum nächsten Halt.

Die Burg Osaka ! Hideyoshis Festung

Ablichten mit einer Samurai Puppe vor der Burg Osaka

Auf ins Mangaviertel

Auch in Osaka gibt es ein Mangaviertel, welches ich natürlich besuchen musste. Ich machte mich auf dem Weg und ging von Laden zu Laden. Hier fand ich auch, im Gegensatz zu Tokio, Läden, die Sammelkartenspiele usw. angeboten haben. Das weckte ein wenig Kindheitserinnerungen. Weiter hinten in den Läden standen Tische bereit, an denen die Leute spielen konnten.

Außerdem besuchte ich einen Retro laden, der einfach wirklich jede alte Konsole auf Lager hatte. Von SNES zu Super Nintendo oder Gamecube. Auch die allererste Playstation oder alle Gamboy Varianten waren vorhanden. Dazu gab es noch massig Auswahl an Spielen und vor allem passenden Zubehör. Wer erinnert sich noch an das Multitap, das bei der Playstation benötigt wurde, um mit mehr als 2 Leuten zu spielen? Oder den Aufsätzen für die Pokemon Spiele auf dem Nintendo 64 zum einfügen der Gameboy Disk? Oder Bongo Trommeln für Donkey Kong. Dies und mehr konnte ich in diesem Laden finden, teilweise auch spielen.

Weiter ging es dann, aber der Rest des Viertels ähnelte stark Akihabara.

Das Mangaviertel war nicht weg von Denden Town, also ging ich zu Fuß weiter und kam dabei an einem sehr komischen Gebäude vorbei.
Das Namba Hips Gebäude.

Retro Games im Mangaviertel von Osaka

Sonnenuntergang genießen

In Denden Town erlebte ich noch den schönen Sonnenuntergang mit und schaute durch unzählige Straßen durch. Die Lichteffekte ähnelten sehr den Straßen von Tokio, gerade bei Nacht. Am Ende ging ich wieder Richtung Hostel, damit ich noch ein paar Vorbereitungen für meinen Besuch des Universal Studios treffen konnte.

Mitten in der Stadt Osaka

Wunderschöner Sonnenuntergang in Osaka

Dieser Beitrag wird wahrscheinlich in zwei Hälften erscheinen, da ich bereits angefangen habe die verschiedenen Attraktionen zu beschreiben.
Zurzeit sitze ich am Flughafen und warte auf das Öffnen des Check-In Schalters.

Bis zum nächsten Mal!

Euer DomZrrR

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