Mein Japan Fazit – Was kommt in der Zukunft?

Servus Leute,

ist schon wieder ein Stück her, dass ich das letzte Mal geschrieben habe. Was ist bisher passiert? Warum bin ich so langsam?
Ganz klar, ich bin zurzeit enorm beschäftigt mit dem Absolvieren meines Masters in der Fuggerstadt Augsburg. Aber natürlich hätte ich mich auch an einem freien Abend hinsetzen und meinen Blog weiterführen können.
Nichtsdestotrotz folgt hier jetzt exakt 40 Tage seit meiner Rückkehr das Fazit.

40 Tage – eine gefühlte Ewigkeit

Wenn ich zurückdenke, was in den 40 Tagen seit meiner Rückkehr passiert ist, kommt es mir eher vor als ob der Urlaub schon ein ganzes Jahr vorbei wäre. Endgültiger Einzug in die WG, viel Hin- und Herpendeln, und zahlreiche weitere Ereignisse.
Aber gehen wir dorthin zurück, wo wir stehen geblieben sind.

Zunächst hatte ich einen sehr angenehmen Rückflug mit super Sitzplätzen. Im zehn Stunden Flug konnte ich durchgehend meine Beine ausstrecken, da ich am Notausgang saß. Zudem konnte ich Live-Fußball genießen. Erst lief ein Spiel der Tottenham Hotspurs, meinem englischen Lieblingsverein, und danach noch Bundesliga. Die beiden Flüge waren daher sehr angenehm und ich bin pünktlich in München gelandet.

Fazit

Ich denke jeder, der diesen Blog gelesen hat, hat mitbekommen, dass mich dieses Land begeistert und fasziniert. Falls nicht, hab ich wohl nicht die besten journalistischen Fähigkeiten und muss euch wohl zu Tode gelangweilt haben..:) Jedenfalls lässt sich definitiv sagen: Ich habe die Zeit im Land der aufgehenden Sonne durch und durch genossen und bin sehr dankbar, dass fast alles so reibungslos funktioniert hat.
Gerade am Anfang hat jeder die sprachliche Barriere angesprochen. Aber das war von Anfang an kein Problem. Selbst wenn es mal komplizierter wurde, konnte man sich immer irgendwie verständigen. Bestes Beispiel folgte gleich zu Beginn, als mein Gepäck in Dubai “vergessen” wurde und ich erst einmal vor Ort klären musste, wo es hingeschickt werden sollte.

Ein weiterer Punkt. den ich im Vorfeld in meinen Recherchen gefunden habe, war die Empfehlung, Hotels, Hostels, usw. weit im Vorhinein zu buchen. Dies kann ich absolut nicht bestätigen. Ich bin zwar etwas neben der Hauptsaison und vor allem nicht in der Urlaubszeit der Japaner dort gewesen, aber die Preise für Unterkünfte und die Verfügbarkeit war immer top.

Wichtig ist natürlich auch die Gastfreundlichkeit der Japaner zu Touristen, die einem gerne mal ohne große Fragen weiterhelfen. Ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt und bemüht mich der japanischen Kultur anzupassen.

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal meinen Dank an Melanie ausdrücken, die mir einige Sachen gezeigt und auch vieles über das Land erklärt hat. Es hat riesen Spaß gemacht mit dir Karaoke zu singen, auch wenn ich glaube, dem Rest der Leute hat es weniger gefallen..^^

3 Highlights

Ich habe mir für mein Fazit drei Highlights ausgesucht. Ich halte es relativ allgemein, da einfach viele viele Dinge super waren und ich mich da nicht so ganz drauf festlegen kann.

Auf Platz 1 steht bei mir ganz klar Tokio! Diese Stadt ist einfach der Hammer und haut jeden um. Die Mischung mit verschiedenen Stadtvierteln Lichtern ist einfach überragend und hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Shinjuku, Shibuya und Akihabara sind natürlich mit die typischen Touristenviertel, aber sie halten, was sie versprechen. Genauso aber auch der Yoyogi Park mit seiner großen Tempelanlage, die sich mitten in der Stadt befindet, hat mir einfach super gefallen. Entspannt im Park zu sitzen war der perfekte Start der Reise.

Platz 2 ist für mich Osaka. Eigentlich konkurriert die Stadt stark mit meinem Platz 1, jedoch war ich leider zu kurz dort, damit es vergleichbar wäre. Osaka ist an sich ziemlich ähnlich wie Tokio, hat aber trotzdem andere schöne Seiten und mir sehr gut gefallen. Im Nachhinein wäre ich gerne länger dort geblieben und hätte dafür etwas von Kyoto kürzen sollen. Aber wer weiß das schon im voraus?

Platz 3 hat keine Stadt eingenommen, sondern eine Fahrzeit von unglaublichen 55 Sekunden. Ich spreche von der am schnellsten beschleunigenden Achterbahn der Welt, der Dodon Pa. So ein krasses Gefühl, wie beim Start der Achterbahn, kann man wohl nur noch mit einem Raketenstart übertreffen. Ich habe von keinem Auto oder anderen Fortbewegungsmittel gehört, das mit dieser Beschleunigung konkurrieren kann. Die 3 1/2 – 4 Stunden Wartezeit haben sich gelohnt, währenddessen man den Berg Mt. Fuji begutachten konnte.

Verpasste Highlights

Natürlich kann man in drei Wochen nicht alles abdecken bzw. muss sich entscheiden, was man macht oder bevorzugt.

Dazu zählt beispielsweise meine kurze Besuchsdauer von Osaka. Wie oben schon angesprochen, hätte ich etwas länger in Osaka bleiben sollen, aber das ist nun mal so. Falls ich es wieder nach Japan schaffen sollte, werde ich dort auf jeden Fall einen längeren Aufenthalt einplanen.

Leider habe ich es zudem verpass, in einem traditionellem japanischen Haus zu schlafen, ebenso wie eine klassisch japanische Tee Zeremonie. Es ärgert mich, dass ich das nicht auf die Reihe bekommen habe. Aber es gibt ja immer ein nächstes Mal.

Was habe ich gelernt?

Ganz klar habe ich eine fremde Kultur kennengelernt, die ihre Eigenheiten, aber auch Besonderheiten hat. So sind beispielsweise die Verhaltensweisen, die Dauerfreundlichkeit oder die extrem pünktliche Lebensweise zu nennen, welche mich staunen lassen haben, sobald ich es mit eigenen Augen gesehen habe.
Auch wenn ich es selber noch nicht gesehen habe, weiß ich, wie sich die Japaner untereinander verhalten und teilweise sehr stark in fest definierte Rollen gedrängt werden.

Wie ich über mich ja geschrieben habe, wollte ich die Reise auch als eine Art “Abschluss” meiner Zeit in Erfurt nutzen und mich somit auch ein wenig auf den neuen Lebensabschnitt im bayerisch-schwäbischen Augsburg vorzubereiten.
Ich wollte selbständiger sein und mehr über mich selbst lernen, zudem einfach Platz und Raum haben. Dazu muss  ich sagen, dass es eine schöne Art von Freiheit war, losgelöst von all den Bedingungen und Aufgaben, die man zu erledigen hatte. Drei Wochen lang konnte ich das machen, was ich wollte. Zudem gab es keinerlei Begrenzungen. Ich bin eigentlich ein Typ, der sehr gerne tolle Erlebnisse mit anderen Leuten teilt und gerne in der Gruppe reist. Daher war diese Reise das genaue Gegenteil von mir. Mit dem Blog habe ich sozusagen meine Erlebnisse im Nachhinein geteilt.
Ich wollte diesmal mit meinem Urlaub Erinnerungen schaffen, die nur mit mir selbst, meinem innersten Ich, zu tun hatten. In meinen Augen ist es ein großer Vorteil, wenn man kein Problem damit hat, Dinge alleine durchzuziehen. Diese Fähigkeit hat mir wohl etwas gefehlt in den letzten Jahren und das will bzw. wollte ich an mir ändern.

Wie geht es hier jetzt weiter?

Es wird hier leider sehr unregelmäßig weitergehen. Wie ihr alle mitbekommen habt, habe ich ja gerade die letzten zwei Beiträge mit erheblicher Verspätung geschrieben. Natürlich beginnt jetzt wieder der Alltag als Master-Student, der im Vergleich zu meinem Urlaub eher ein wenig “langweilig” erscheint. Dennoch werde ich hier versuchen, mindestens einmal im Monat ein Update zu geben, was alles passiert ist. Im nächsten Beitrag schreibe ich über meine Anfänge hier in Augsburg, welche Events ich unsicher gemacht habe, und was ich in der Zukunft (Leute besuchen, Reisen, Aktivitäten) unternehmen.

Zum Abschluss

Vielen Dank Leute! Danke, dass Ihr meinen Blog gelesen habt. Ich hoffe, Ihr konntet für euch etwas mitnehmen. Es hat mir sehr viel Spaß bereitet, meine Gedanken und Gefühle über die Reise nach Japan in diesem Blog niederzuschreiben und euch daran teilhaben zu lassen.
Dadurch, dass man alles nochmal niederschreibt, nimmt man das Erlebte ganz anders wahr und lässt die ganze Reise Revue passieren.
In dem Sinne sage ich hier erst einmal Ciao! Wir sehen uns bzw. hören uns bestimmt bald wieder!

Euer DomZrrR

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