Mangamusem und Schrein Tour durch Kyoto und Nara

Hey Leute,

mein letzter Beitrag ist nun doch schon wieder ein paar Tage her. Was habe ich alles in Kyoto gemacht? Fangen wir von vorne an.

Rehe streicheln und Schreine erkunden in Nara

Am Freitag machte ich mich auf den Weg nach Nara. Innerhalb einer Stunde sollte ich dort eigentlich ankommen, aber leider gab es anscheinend ein Unfall/Problem bei einer der Bahnlinien in Kyoto. Dadurch fielen erst einmal alle Züge nach Nara aus und ich saß zudem an einem Bahnhof mit vielen anderen Leuten fest. Etwa 45 Minuten dauerte die Behebung des Problems, was die Weiterfahrt ermöglichte.

In Nara angekommen wurde man eigentlich sofort zu dem “Touristengebiet” gelenkt. Es ging durch einen Park in dem Rehe freilaufend leben. Eins der Rehe wollte gerade die Straße überqueren und viele Leute haben gespannt gehofft, dass das Reh es heil über die Straße schafft. Die Autofahrer sind dies schon gewohnt, da die Rehe wirklich keine Begrenzungen haben. Viele Besucher kauften sich zudem extra Kekse für die Rehe und wunderten sich dann natürlich darüber, warum das Reh nicht von ihnen ablassen will.

Mit den Rehen auf den Wegen und im Park verteilt begann ich also die Route von Schrein zu Schrein. Die verschiedensten alten Gebäude konnte ich auf dem Weg finden, von normalen Tempeln zu verschiedenen Pagoden und einer 20 m hohen Buddha Statue.

Rehe an jeder Ecke in Nara

Riesiger Tempel mit einer 20m Buddha Statue in Nara

20m Buddha in Nara

Ein Tag im Manga Museum in Kyoto

Am Samstag habe ich mich dann nochmal mit der Jodlerin vom Oktoberfest getroffen. Sie arbeitet zurzeit in Tokio und hat sich vorgenommen an den Wochenenden Japan zu bereisen. Begonnen hat sie mit Kyoto, weshalb wir die Stadt dann gemeinsam erkundet haben.

Sie kam vormittags mit dem Shinkansen am Hauptbahnhof in Kyoto an und wir schauten den Hauptbahnhof und den Kyoto Tower an.
Leider regnete es relativ stark den ganzen Tag über, weshalb wir uns entschieden in das Nationale Manga Museum zu gehen.

Dort lies sich die Geschichte der Manga Bücher seit 1965 nachverfolgen. Der Bestand, der in dem Museum vorhanden ist an Exemplaren aus diesen Zeiten ist enorm. Wären diese nicht alle auf japanisch könnte man eine Ewigkeit verbringen alle vorhandenen Bücher durchzulesen. Von den unterschiedlichen Trends seit der Erfindung wurde vor allem auf den Vertrieb der Mangas und die Vergütung an den Autor in den Fokus gerückt. Ein Manga Autor benötigt in etwa eine Woche für 19 Seiten Manga. Oftmals haben die Autoren große gesundheitliche Probleme, da sie Tag ein Tag aus am Zeichnen sind.
Außerdem stellte das Museum unterschiedliche Manga Formate vor. Darunter der sogenannte Food Manga. Es wurden Mangas geschrieben, die einem Kochbuch ähnelten. Unter dem Stichwort “Cooking Papa” könnt ihr einige Beispiele dazu finden.

Food Mangas im Mangamuseum Kyoto

Cooking Papa im Mangamuseum Kyoto

Neben den Mangas ging es auch um deren Formate für den Fernseher, die Animes. Hier wurde zwischen voller Animation und limitierter Animation unterschieden. Die limitierte ähnelt einem Manga sehr, da sie die Manga Bilder mit nur 8 Bildern pro Sekunde lebendig aussehen lässt. Die voll animierte Version ist die typische Version für den Fernseher mit 25 Bildern pro Sekunde.

Neben den erstaunlichen Details und Information rund um Mangas konnte man zudem sich in viele verschiedene Mangas einlesen. In mehreren Sprachen standen die verschiedensten Ableger zur Verfügung, zum Glück auch in Deutsch oder Englisch. Da es draußen immer noch regnete verbrachten wir noch 2 Stunden beim Lesen von Mangas auf einer bequemen Couch.

Riesige Auswahl im Mangamuseum Kyoto

Schreine soweit das Auge reicht in Kyoto und Nara

Der nächste Tag begann wieder trocken, aber windig. Sicherheitshalber nahm ich wieder einen Regenschirm mit. Wir machten uns auf dem Weg und liefen die meiste Zeit des Tages. Von Schrein ging es zum nächsten Schrein und so weiter. Unterdessen trafen wir in der Stadt auf eine gerade stattfindende Hochzeit, schön traditionell in Kimono gekleidet. An einem anderen Schrein konnte man eine Samurai Vorführung beobachten. So ging es bis zum Abend. Geregnet hat es zum Glück immer noch nicht, aber man hat gemerkt, dass etwas aufzieht.

Für Japan wurde ein Taifun vorhergesagt. Dieser kam vor allem in der Nacht und brachte stürmische Böen und viel Regen mit. Kyoto und Osaka wurden eigentlich noch gut verschont, während es z.B. Kobe nicht so leicht hatte. Dies wurde mir heute an der Rezeption erzählt.
Heute morgen war auf jeden Fall alles wieder vorbei und die Sonne kam zurück. Die Temperaturen waren wieder knapp an die 30 Grad.

Japanischer Garten in Kyoto

Ciao Kyoto! Auf zum letzten Stopp -> Osaka

Zum Abschluss der Reise geht es nach Osaka. Die Fahrt benötigte nur etwa 1 1/2 Stunden und war gar nicht mal so teuer. Osaka fängt eigentlich dann an, wenn Kyoto gerade aufhört, es liegt also gleich daneben. Morgen mach ich mich zuerst auf dem Weg in die Stadt und werde diese erkunden. Am Mittwoch steht noch der Universal Park Japan auf dem Programm. Hierzu wollte ich mich heute für die One Piece Liveshow anmelden, jedoch ohne Erfolg. Diese ist (soweit ich das beurteilen konnte, Seite nur mit Google Übersetzung vorhanden) ausgebucht. Dafür bleibt mir dann mehr Zeit für den Rest des Parks, z.B. der Harry Potter Welt.

Dort gibt es nicht nur eine Nachbildung von Hogwars, sondern auch von der Winkelgasse und vielem mehr.
Weitere Themen sind die Jurassic World oder die Minions. Das aktuelle Sommer Thema mit One Piece und Dragonball trägt natürlich auch zur Vorfreude bei.

Danach geht es eigentlich schon wieder zurück nach Tokio und in die letzten Züge meines Japan Urlaubs.

Von Osaka und dem Universal Studios werde ich euch natürlich auf dem Laufenden halten.

Bis dahin!

Euer DomZrrR

Wie es in auf meiner Reise weitergeht könnt Ihr hier sehen: Mein Plan in Japan

Alle Fotos und Videos stelle ich auf meiner OneDrive bzw. auf der Seite Fotos und Videos bereit.

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