Mangaviertel Akihabara und die J-World

Kurzer Durchhänger..

Nachdem ich gestern nur von meinem Capsule Hotel Erlebnis berichtet habe, steht natürlich noch die Frage im Raum, was ich gestern so alles gemacht habe.

Gestern war der unproduktivste Tag bisher. Ich hatte eine schlechte Nacht hinter mir und war eigentlich hundemüde. Dazu hatte ich Pech bei der Frühstückssuche, weil kein Convenient Store zu finden war. Der Start in den Tag war also nicht der beste. Nachdem ich endlich ein paar Onigiris (Reisbällchen mit Füllung) gegessen habe, besuchte ich die Tokyo J-World.

Die Tokyo J-World ist ähnlich wie der One Piece Tower ein kleines Erlebnisland inmitten eines Kaufhauses. In diesem Erlebnisland konnte man Attraktionen zu Naruto, One Piece und Dragonball besuchen. Ich habe nicht alle Attraktionen mitgemacht, jedoch die meisten. Insgesamt haben diese mich leider enttäuscht, gerade im Vergleich mit dem One Piece Tokyo Tower. Die Attraktionen in der J-World waren doch ein wenig zu sehr auf ganz junge Kundschaft aufgestellt. Zum Beispiel sollte man in wirklich banalen Minispielen helfen die Dragonballs zu finden. Die ganzen Erklärungen dazu wurden auf Japanisch durchgeführt, während ich noch zusätzlich einen kleinen Katalog mit englischen Anweisung erhielt. Diese waren sehr knapp und nicht eindeutig, so dass viele Spiele langweilig wurden.
Die Welt im Tokyo Tower hatte zudem einfach mehr auf Inhalt und die Erzählung der Geschichte und deren wichtigen Handlungsstränge gesetzt. Dies war bei der J-World gar nicht der Fall.

Einen Pokemon Fanshop mit dem Namen “Pokemon Center” gab es auch noch. In diesem gab es aber lediglich Fan-Artikel.

Nach der enttäuschenden J-World ging es für mich in das Manga Viertel Akihabara. Könnte ich japanisch lesen und würde noch einige Mangas mehr kennen, würde dieses Viertel wahrlich das Paradies sein. So ist es einfach faszinierend und erstaunlich wie viele unterschiedliche Geschichten es gibt. Es gibt mindestens 10 Häuser, die Fan Artikel, Mangas, DVDs, Statuen und vieles mehr von so vielen Animes/Mangas, verkaufen und das auf mindestens 5 Stockwerken. In den Stockwerken wird dann auch noch jeder Winkel ausgenutzt. In engen Korridoren pflügt man sich durch die Regale und muss aufpassen, dass man nirgendwo hängen bleibt.
Alle 10 (oder mehr) Häuser habe ich nicht durchgemacht, da sich eigentlich alle gleichen. Natürlich kann das inhaltlich anders sein und ist es wohl auch.


Für mich ging es dann relativ bald heim und ich bewegte mich nicht mehr so richtig aus der Kapsel. Nach einem kurzen Schlaf holte ich mir noch was zum essen und ging noch durch ein paar Spielhallen. Ich spielte noch 3-4 Runden Mario Kart mit anderen, die auch gerade mit roten, grünen und blauen Panzern um sich geworfen haben. Der Automat selber gibt einen nochmal ein besseres Spielgefühl. Neben dem Lenken und Gas geben macht es auch richtig Spaß zu driften und Gegenstände zu verwenden. Außerdem verdreht es einem stark das Lenkrad wenn man getroffen wird und ermöglich einem sogar ein wenig gegenzusteuern.

Nach den Partien ging ich wieder schlafen. Denn am nächsten Tag wollte ich wieder fit und munter für den Tagesausflug nach Yokohama sein.

Bis dahin!

Euer DomZrrR

P.S. Habe ich schon erwähnt wie unglaublich groß und laut solche Spielhallen sind? Teilweise stehen auf einem Stockwerk nur einarmige Banditen. Ich schätze teilweise um die 500 Automaten. Dazu gibt jeder Automat seine eigenen Töne ab und allgemein läuft nochmal Musik. Auf die Dauer gesehen frage ich mich, wie man das als Mitarbeiter aushalten will.

Wie es in auf meiner Reise weitergeht könnt Ihr hier sehen: Mein Plan in Japan

Alle Fotos und Videos stelle ich auf meiner OneDrive bzw. auf der Seite Fotos und Videos bereit.

One thought on “Mangaviertel Akihabara und die J-World

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.