Tagesausflug nach Yokohama

Fit und motiviert nach Yokohama!

Im Gegensatz zu gestern bin ich heute morgen wieder wesentlich fitter aufgewacht. Ich denke, nach 2 anstrengenden Tagen und dem Jetlag kann das schon mal passieren. Diesmal wusste ich zudem wo ich den nächsten Convenient Store finden kann.

Gestärkt ging dann die Reise für einen Tagesausflug nach Yokohama los. Etwas mehr als eine Stunde dauerte die Zugfahrt. Die Zeit selbst geht richtig schnell vorbei, da man einfach nur die Leute beobachtet. Es gibt nie einen Moment der “Oh Mann, wie lange noch..”.

Angekommen in Yokohama machte ich mich einfach wieder auf dem Weg und erkundete auf meine Art die Stadt. Yokohama ist die zweitgrößte Stadt Japans und eine bedeutende Industrie- und Handelsstadt.

Fast 300m über Yokohama

Nach ca. einer Stunde erreichte ich den Hafenbereich von Yokohama in dem auch die meisten Hochhäuser stehen. Vor allem der Landmark Tower ragt mit seinen knapp 300 m heraus. Auf dem 69. Stockwerk befindet sich der Skygarden, ein Observationsstockwerk mit 360 Grad Aussicht. Der Aufzug ist zudem der schnellste in Japan mit 750 m/min als Höchstgeschwindigkeit. Bei gutem Wetter könnte man teilweise bis zu 80 km weit sehen, so z.B. auch den Mt. Fuji oder den Stadtrand von Tokio. Leider reichte der Blick heute nicht ganz soweit, aber er war natürlich bei Längen besser als ich Unterwegs mit Melanie.. war.

Der Hafen hat einiges zu bieten. Neben einem kleinen Freizeitpark, der Cosmo World, gibt es noch das Cup Noodle Museum umd die World Porters.

Wie Instant Noodles die Welt erorberten

Das Cup Noodle Museum erzählt die Geschichte der Instant Noodles. Der Erfinder der Nudeln Momofuku Andō hatte die Idee nach dem 2. Weltkrieg als Nahrung fast nur über den Schwarzmarkt zu den Armen gelangte. Er wollte eine günstige und einfache Art und Weise finden um Ramen zuzubereiten. Eines Nachts überkam es ihn und er kreierte die Instant Noodles. Die Noodles waren der Hit und machten auch schon bald den Sprung ins internationale Geschäft. Er versuchte mit seinem Produkt in Amerika zu fassen, doch die waren anfangs skeptisch. Erst als die Idee aufkam, eine Tasse und Gabeln statt Stäbchen und Schüssel zu verwenden, konnten die Amerikaner überzeugt werden. Ein Problem bestand jedoch noch. Wie sollten die Nudeln, die sich in einem festen, zerbrechlichen Zustand befinden, in eine tassenförmige Form verpackt werden und das am Besten im Sinne der Massenfertigung?

Auf die Lösung kam Momofuku Andō als er eines Nachts aufwachte. Ihm war leicht schwindlig und dachte alles wäre falsch herum. Auf einmal hatte er den Geistesblitz. Wieso versucht man die Nudeln in ein Gefäß zu bekommen wenn man auch versuchen kann ein Gefäß auf die Nudeln zu setzen?

Durch das simple “Umdrehen” der Tasse und der Nudeln konnte er diese Problematik lösen und massenproduktionstauglich machen.

Nach dieser Erfahrung pflegte Momofuku Andō oftmals zu sagen, man solle nach Lösungen suchen, indem man alle Blickwinkel betrachtet, gerade die die keinen Sinn machen würden.


Übrigens hat er auch die Instant Noodles ins Weltall gebracht. Sie wurden zu Weltraumessen in Beuteln gemacht und simpel durch aufgießen von Wasser verwendet.

Super Kulisse am Hafen in Yokohama

Weiter ging es durch das World Porters Gebäude, das sehr stark von Hawaii geprägt war. Viele hawaiianische Stände bieten die unterschiedlichsten Gerichte und Süßspeisen an. Leider habe ich kurz zuvor eine Portion Curry mit Reis und Pute gegessen, so dass ich eigentlich satt war.
Nach dem World Porters Gebäude folgte der Pier mit seinem Ausblick auf die Yokohama Bay Bridge. Genauso konnte man natürlich wieder einen Blick auf all die Hochhäuser werfen.
Die Aussicht war wirklich umwerfend und das Wetter unterstützte dies zum Glück. Nachdem es schon langsam dunkler wurde machte ich mich wieder auf den Heimweg. Auf dem Weg zum Bahnhof lag noch ein Hardrock Cafe an dem ich dann noch das ein oder andere T-Shirt mitgenommen habe. Danach ging es dann wirklich heim.

Mal wieder “Lost in Shinjuku”

Als ich am Bahnhof ankam, ging es wieder los. Ich habe mal wieder keinen Ausgang gefunden, Nach etwa 10 Minuten konnte ich wieder den Himmel sehen, jedoch befand ich mich auf der falschen Seite des Bahnhofs. Also musste ich alles wieder zurücklaufen, damit ich auf meiner Seite rauskam. Nach einer gefühlten Ewigkeit und vielen verschiedenen Abbiegungen habe ich einen Ausgang gefunden, der in einem Geschäft mündet. Auf den letzten Metern zum Capsule Hotel setzte ich mich noch in das nächst beste Restaurant für mein Abendessen.

Das war soweit mein Tagesausflug nach Yokohama.
Wenn ihr Fragen, Kritiken oder anderes habt, lasst es mich gerne wissen und schreibt in die Kommentare.

Ansonsten wünsche ich euch dann ein schönes Wochenende!

Bis zum nächsten Mal.

Euer DomZrrR

Wie es in auf meiner Reise weitergeht könnt Ihr hier sehen: Mein Plan in Japan

Alle Fotos und Videos stelle ich auf meiner OneDrive bzw. auf der Seite Fotos und Videos bereit.

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